Wie wir alle wissen, sind Vibrationen, Pulsationen und Druckspitzen die häufigsten Gründe dafür Manometer Leistungseinbußen und Ausfälle. In der extrem anspruchsvollen Welt von heute müssen Instrumente in der Öl-, Gas- und Chemieindustrie sowie für andere Anwendungen in Verarbeitungsanlagen Tag für Tag unter diesen rauen Bedingungen arbeiten.
Pumpen, Kompressoren und andere rotierende und sich bewegende Geräte sind häufig starken Vibrationen ausgesetzt, die nicht nur das Instrument verschleißen, sondern auch zu Fehlern führen können, da die Vibrationen das Ablesen des Manometers erschweren und der Zeigermechanismus sich vom Nullpunkt entfernen kann. Benutzen flüssigkeitsgefüllt anstelle von Trockenmanometern können diese Probleme minimiert werden. Auf lange Sicht verursachen flüssigkeitsgefüllte Manometer weniger Probleme und weniger Ausfallzeiten und sind eine kostengünstigere Lösung.
Arten von flüssigkeitsgefüllten Messgeräten: Glycerin, Silizium und Halogenkohlenstoff
Glycerin
Glycerin ist die am häufigsten verwendete Flüssigkeit in flüssigkeitsgefüllten Messgeräten. Mit Glycerin gefüllte Messgeräte bieten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und bieten eine gute Vibrationsdämpfung für Anwendungen bei Raumtemperatur. Diese Messgeräte funktionieren gut bei Temperaturen zwischen -20 °C und +60 °C.
Silikon
Silikon- und andere vergleichbare Öle haben auch bei sehr niedrigen Temperaturen niedrigere Viskositäten; deshalb, silikongefüllte Messgeräte eignen sich besser für Anwendungen mit extremen Temperaturschwankungen, insbesondere in kälteren Klimazonen und wenn mit Vereisung zu rechnen ist. Ihr Arbeitstemperaturbereich reicht von -40 °F bis +140 °F (-40 °C bis +60 °C).
Halogenkohlenstoff
Mit Halogenkohlenstoff gefüllte Messgeräte eignen sich besser für Anwendungen, bei denen Oxidationsmittel wie Chlor, Sauerstoff und Wasserstoffperoxid zum Einsatz kommen. Sie arbeiten im gleichen Temperaturbereich wie mit Glyzerin gefüllte Messgeräte, nämlich von -4 °F bis +140 °F (-20 °C und +60 °C).
In Bei flüssigkeitsgefüllten Manometern ist das Gehäuse in der Regel mit einer nichtwässrigen Flüssigkeit gefüllt, wodurch Vibrationen, Pulsationen und Druckspitzen wirksam unterdrückt werden können. Die Flüssigkeit kann auch als Schmiermittel wirken und die Präzisionsteile des Instruments schützen. Das mit Flüssigkeit gefüllte Manometer ist versiegelt. Sie verhindern das Eindringen von Staub und Feuchtigkeit, verhindern Kondensation und reduzieren Sichtprobleme bei hoher Luftfeuchtigkeit. Durch die Abdichtung sind sie auch eine ausgezeichnete Wahl für Anwendungen in korrosiven Umgebungen.
